Veröffentlichungen/Olevianpreis

Die Caspar-Olevian-Gesellschaft hat eine Faksimile-Edition der deutschen Schriften Caspar Olevians herausgegeben, die über die Geschäftsstelle der Gesellschaft zu beziehen ist: Caspar Olevian – Der Gnadenbund Gottes.

Die Ausgabe ist als erste Veröffentlichung der Gesellschaft und gleichzeitig als Band 2 der Faksimile-Editionen des Vereins für Rheinische Kirchengeschichte erschienen und wurde mit finanzieller Unterstützung des Kirchenkreises Trier der Evangelischen Kirche im Rheinland gedruckt.

Herausgeber der deutschen Schriften Olevians, die 1590 erstmals in Herborn gedruckt wurden, sind. Ltd. Bibliotheksdirektor Dr. Gunther Franz (Trier), Prof. Dr. J. F. Goeters (Bonn) und Prof. Dr. Wilhelm Holtmann (Trier). Zusammen mit Pfarrer Karl Müller (Gambach), der eine Ahnentafel und Stammtafel der Familie Caspar-Olevians erstellt hat, haben die Herausgeber den Text bearbeitet und mit Einleitungen und Kommentaren versehen. Beigegeben sind Titelblätter verschiedener Ausgaben, das Testament des Olevian und zwei Bilder. Abrundung erfährt das Werk durch die Vorrede des Herborner Druckers Rab sowie einen Bericht über das Leben und Sterben Olevians von Johannes Piscator.

HIer findet sich die Trankssription der Olevianschrift „Der Gnadenbund Gottes: TranskriptionGnadenbundGottes

Der Caspar Olevian Preis:

Mit dem Caspar-Olevian-Preis werden wissenschaftliche Arbeiten in den Gebieten, Theologie, Jura, Geschichte und Pädagogik ausgezeichnet. Deren Förderung soll dazu dienen, die Grenzen der Konfessionen zu überwinden.

Bisherige Preisträger
2007

Prof. Dr. Wilhelm Holtmann, (jetzt Darmstadt)
für die vielfältigen Beiträge, die der Gründungspräsident der Caspar-Olevian-Gesellschaft im Laufe von über vierzig Jahren Forschung und Lehre geleistet hat.

2006

Dr. theol. Judith Becker, Heidelberg
für die hervorragende Leistung, die sie in ihrer von der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum angenommenen Dissertation erbracht hat: „Kirchenordnung und Kirchenzucht im 16. Jahrhundert: Johannes a Lascos Kirchenordnung für London und ihre Bedeutung für niederländisch- und französischsprachige Fremdengemeinden in Deutschland.“

2003

Dr. Rita Voltmer, Trier
für die herausragende wissenschaftliche Leistung in ihrer richtungsweisenden Promotion aus dem Grenzgebiet von Geschichte und Theologie: „’Wie der Wächter auf dem Turm’ – Ein Prediger und seine Stadt. Johannes Geiler von Kaysersberg (1445-1510) und Straßburg.“

2000

Victor E. d’Assonville, Südafrika
für seine Dissertation „Der Begriff ‚Doctrina‘ bei Johannes Calvin – eine theologische Analyse.“ Rostocker Theologische Studien 6.

1998

Dr. theol. Karl Gerlach, USA (Uni Bratislava)
für seine Dissertation „The Antenicene Pascha. A Rhetorical History“

1996

Prof. Dr. Gerhard Goeters, Bonn
in Anerkennung seiner Verdienste bei der Erforschung und Verbreitung evangelisch-reformierter Theologie und Würdigung seiner wegweisenden Untersuchungen zur Erforschung von Leben, Werk und Theologie des Trierer Juristen und Theologen Caspar Olevian.

1994

Dr. Hans Diekmann, Bundeswehrhochschule Hamburg
für seine Dissertation „Die Bekenntnisgebundenheit des Religionsunterrichts nach dem Recht der katholischen Kirche in der Bundesrepublik Deutschland. Eine kirchenrechtliche und staatskirchenrechtliche Untersuchung zum Problem der Religionspädagogik unter besonderer Berücksichtigung der Konfession der Schüler“

Prof. Dr. Dr. Ralf Koerrenz, Tübingen (jetzt: Uni Jena)
für seine Dissertation „Ökumenisches Lernen“